B.A.R.F. – ist kompliziert?!?

2018-09-04T19:23:26+00:007. Dezember 2016|Einfach Barfen!?|

A) Wie steht es eigentlich um Deine ganz persönlichen Kenntnisse über eine optimale Ernährung?

B) Kennst Du die aktuellen Ernährungsempfehlungen der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) und kannst Du die Ernährungspyramide der empfohlenen Lebensmittelgruppen im richtigen Verhältnis aufzeichnen?

C) Hast Du für Dich und Deine Familie einen Ernährungsplan aufgestellt, der sicherstellt, dass bei jeder Mahlzeit alle notwendigen Nährstoffe im richtigen prozentualen Verhältnis aufgenommen werden?

Nein?

Warum lässt Du Dich dann so verrückt machen, wenn es um die Ernährung Deines Hundes geht?

Für´s Barfen benötigt man einen gesunden Menschenverstand und kein mathematisches Formelbuch!
Barfen heißt nicht kompliziertes Rechnen. Der Hund benötigt nicht alle Nährstoffe im exakten Verhältnis zu jeder Mahlzeit. Erhält er z.B. einige Tage weniger frisches Gemüse oder Kalzium in Form von Knochen oder Kalziumpräparaten, so kann dies durch eine entsprechende Gabe in den folgenden Tagen oder Wochen wieder kompensiert werden. Wichtig ist, dass er innerhalb eines bestimmten Zeitraums (am besten überblickt man ein bis zwei Wochen) mit allen wirklich notwendigen Nährstoffen versorgt wird.

Die Versorgung mit Nährstoffen wird vor allem durch eine vielseitige Ernährung sichergestellt, d.h. die Gabe von unterschiedlichen Fleisch-, Gemüse- und Obstsorten, oder Getreideprodukte, ergänzt um verschiedene Kräuter und Nahrungsergänzungen.

Wie bei uns Menschen gibt es auch Hunde, die gewisse Nahrungsmittel oder Zubereitungsarten nicht vertragen oder durch eine Krankheit eine spezielle Diät benötigen. Für manche Hunde muss dann das Fleisch oder Gemüse gegart werden, Knochen können nur in gewolftem Zustand oder gar nicht gefüttert werden oder das Tier reagiert so allergisch, dass nur noch eine hypoallergene Fleischsorte und Kartoffeln in den Napf dürfen.

Es wird vielleicht auch Zeiten geben, in denen es notwendig ist, kurzzeitig auf das Barfen zu verzichten, so z. B. im Krankheitsfall oder auf Urlaubsreisen. In diesem Zeitraum wird der Hund z.B. mit einem hochwertigen Dosenfutter, Trockenfleisch oder gefriergetrocknetem Fleisch mit Gemüse/Obst ernährt.