B.A.R.F – Voraussetzungen!

2018-09-04T19:21:04+00:0010. Dezember 2016|Einfach Barfen!?|

Wenn Ihr die folgenden Fragen mit “ja” beantwortet, solltet Ihr euch ein wenig Zeit zum Schmökern nehmen:

  • Plant Ihr euren Hund zukünftig natürlich, d.h. roh zu füttern, neuhochdeutsch: „barfen“?
  • Kommt es Euch mehr auf das „wie“ als auf das „warum“ an?
  • Braucht Ihr daher zunächst eine praxisorientierte „Kurzanleitung“?

Unsere Infos sind für Hundebesitzer gedacht, die nur wenig oder keine Erfahrung mit Rohfütterung von Hunden haben. Hier geht es konkret um “einfach Barfen”.

Was allgemeine Informationen zur Rohfütterung betrifft, werden Sie in den kommenden Zeilen nichts erfahren, was nicht bereits in unzähligen Nachschlagewerken oder Hundeforen geschrieben wurde. Wir haben uns nur bemüht, dies so knapp und übersichtlich wie möglich zu gestalten.

Unsere Barf Tipps wurden ausschließlich für Besitzer erwachsener, gesunder Hunde konzipiert. Auf die besonderen ernährungsphysiologischen Bedürfnisse von Welpen / Junghunden oder allergischen / kranken Hunden wird nicht eingegangen. Hier empfehlen wir Spezialliteratur (siehe Anhang) bzw. die Kontaktierung eines erfahrenen Heilpraktikers oder Ernährungsberaters.

Notwendige „persönliche“ Voraussetzungen für das B.A.R.F.en

Für’s Barfen benötigt man im Grunde genommen nur zwei persönliche „E“s: Einstellung und Equipment

Einstellung
Sie sollten bereit sein, sich ein wenig mit der Ernährung des Hundes zu beschäftigen, d.h. sich grundlegende Kenntnisse aneignen zu wollen.
(Der Wille hierfür ist offensichtlich vorhanden, da Sie diese Zeilen – und hoffentlich auch die folgenden – gerade lesen.)
Darüber hinaus werden Sie mit dem Barfen nur Freude haben, wenn Sie sich nicht extrem vor rohem Fleisch oder unangenehmen Gerüchen ekeln. Pansen, Blättermagen und Co. besitzen unbestreitbar einen gewissen Eigengeruch.

Equipment
Zum Barfen benötigt man zwingend folgendes „Zubehör“:

  • Eine Kühltruhe bzw. ausreichend Platz in einer solchen (abhängig von Hund und Einkaufshäufigkeit)
  • Küchenwaage
  • Mixer / Pürierstab / Küchenmaschine (falls Gemüse-/Obstbrei individuell zubereitet wird)