B.A.R.F. – Für Allergiker?

2018-09-04T19:22:16+00:009. Dezember 2016|Einfach Barfen!?|

Wir können keinen kompetenten Heilpraktiker oder Tierarzt ersetzen, der einen Allergietest machen kann. In jedem Falle raten wir zu einer konsequenten Ausschlussdiät, die Sie entsprechend schriftlich in einem „Futtertagebuch“ dokumentieren, um die Ergebnisse bei einer eventuell nachfolgenden Therapie beim Tierarzt oder Heilpraktiker berücksichtigen zu können.

Durch die Umstellung Ihres Hundes auf Frischfütterung ist es leichter, die allergieauslösenden Komponenten aus der Nahrung zu eliminieren. Bei einer Ausschlussdiät wird immer nach einem festen Futterplan vorgegangen. Dabei ist es wichtig, mit Nahrungsbestandteilen bzw. Fleischsorten zu beginnen, die der Hund noch nie gefressen hat. Dies kann z.B. Pferd, Wild, Lamm, Strauß, Känguru oder Ziegenfleisch sein.

Anfangs wird dann nur diese eine Sorte Fleisch gefüttert, ca. 4 – 8 Wochen, bessert sich der Zustand, kann man die nächste Komponente dazunehmen.

Sie müssen keine Angst vor eventuellen Mangelerscheinungen haben, ein Hund kann diese temporäre einseitige Ernährung gut kompensieren.

Ist eine Besserung eingetreten, können Sie damit beginnen, in wöchentlichem Abstand ein neues Nahrungsmittel hinzuzufügen. Dies kann Öl, Gemüse, Obst, Getreide oder ein Ergänzungsmittel sein (Bei den Ergänzungsmitteln bitte keine Misch- oder Kombipräparate verwenden!). Reagiert der Hund in den jeweiligen Wochen nicht auf die neue Nahrungskomponente, kann diese weiterhin gefüttert werden, bei starken allergischen Reaktionen lasse diese ganz schnell wieder weg. Leichte Reaktionen können zunächst abgewartet werden, da diese oftmals auch wieder abklingen.